Jedes Jahr im Frühjahr muss das alte Staudenkraut abgeschnitten und entfernt
werden. Da es sich schlecht kompostieren lässt, vor allem, wenn man nicht
schreddern möchte, ist das ein Problem für unsere 600 m² Staudenbeete.

Das das Entfernen des Staudenkrautes erst im Frühjahr erfolgt, ist
Ehrensache für einen Naturfreund. Das Bild zeigt, wie wichtig es ist, die
vertrockneten Stauden im Herbst und Winter stehen zu lassen. Etwa 50 Spatzen
sind hier im Dezember beim Festmahl im Sonnenhut zu beobachten.
Im Idealfall, wie z. B. 2010, ist der Schnee schon weitestgehend
verschwunden aber der Boden durch die kalten Nächten immer noch gefroren.
Das Betreten der Beete ist also möglich, und so wird in wenigen Stunden
alles Staudenkraut mit der Motorsense und einem 80-Zahn-Blatt abgeschnitten.
Der gefrorene Boden ist notwendig, damit die Pflanzen beim Absägen bzw.
Abschlagen nicht ausgerissen werden.
Da ab 1. März bei uns verbrannt werden darf, gibt es eine einfache Lösung
zur Entsorgung des Staudenkrautes, wenn der Teich in der Mitte des Gartens noch
zugefroren ist. Mit der Gabel wird alles zur Mitte
des Teiches gebracht und angezündet. Was bleibt ist nur eine Schubkarre
Asche. Nachdem der Schnee geschmolzen ist, muss je nach
"Reinlichkeitsbedürfnis" noch nachgeharkt werden.