Erst etwa Mitte April blühen bei uns im kühlen Norden die
Forsythien-Sträucher von denen man nie genug haben kann. Die Zweige werden
bei uns schon kurz nach Weihnachten kontinuierlich geschnitten und bringen
die Vorfreude auf den Frühling ins Zimmer.
Das Himmelschlüsselchen (Primula elatior) und das Lungenkraut (Pulmonaria
species) bringen Farbe in die ansonsten recht kahle Pflanzung. Auch
Schlüsselblumen kann man nie genug haben. Sie eignen sich gut für kleine
Vasen.
Narzissen und Wildtulpen leisten den blühenden Sträuchern
Gesellschaft. Alles andere kriecht gerade mal aus dem Boden und beim
Gartenrundgang kann man mit Freude feststellen, dass sie alle wieder da
sind, oder auch nicht. Spätestens dann heißt es Schnecken bekämpfen.
Eine Neuanschaffung für den Aprilgarten ist das Großblättrige Schaumkraut (Pachyphragma
macrophyllum). Es bringt nach den Schneeglöckchen und Märzenbechern wieder
weiße Farbe ins Beet. Man kann es aus Samen anziehen.
Die Seerosentulpen (Tulipa kaufmannia), sie heißen so, weil ihre Blütenblätter in der Sonne weit
zurück geschlagen sind, gibt es in vielen Sorten und den Farben: Rot, Gelb
und Weiß.
Ich pflanze sie im Gehölzsaum an der Grundstücksgrenze. Hier stören sie
nicht beim Stauden umpflanzen, und sie haben im Sommer ihre gewünschte
Trockenheit.
Den Reigen der früh blühenden Wildstauden im Schatten der Bäume und
Sträucher vervollständigt das Lungenkraut (Pulmonaria) mit mehreren
Arten und Sorten in blau, rot und weiß.
Am Teich zeigen sich Ende April auch schon erste Blüten. Allen voran die
gelbe Sumpfdotterblume (Caltha palustris), die sich rund um den
Teich aussät. Auf der Wasseroberfläche schwimmen die Triebe des Fieberklees
(Menyanthes trifoliata) mit weißen Blütenständen.
Sehr leuchtkräftig sind die roten Blüten der Rosenprimel, dahinter die
weißen Blütenkerzen des Fieberklee und die eigenartigen rosa Blüten des
Schildblatts.
Eine besonders interessante Pflanze am Teichrand ist die Weiße Scheinkalla (Lysichiton
camtschatcensis). Es gibt sie auch in gelb.