Die Pflanzen sind nicht allein im Garten. Doch wenn manche Tiere sich
so vermehren, dass ihre
natürlichen Feinde nicht nachkommen und die Pflanzen stark geschädigt werden,
sollte man einschreiten. In meinem Garten betrifft das die Lilien mit ihrem
roten Lilienkäfer und den hässlich braunen Larven, eine
Raupe, die den Salomonsiegel jedes Jahr versucht zu skelettieren und einen
Käfer, der die Triebe beim Blutweiderich beschädigt. Neuerdings ist der Austrieb
von Goldruten und Astern verkrüppelt und die Blätter sind gesprenkelt und korkig
(1. Bild). Die Ursache kenne ich noch nicht, aber sie muss sehr klein sein.

Afterraupen, die Larven der Blattwespe Phymatocera
aterrima, fressen den Salomonsiegel kahl.
Galerucella calmariensis frisst am Blutweiderich.
Blattläuse am Blattgrund von Iris sibirica
Stängelälchen (Ditylenchus dipsaci) am Phlox befallen vor allem die hoch gelobte
neue Sorte 'Blue Paradiese'. Man kann ihre Tätigkeit an den längs aufgeplatzten
Stängeln kurz über dem Erdboden entdecken.