Rudbeckia laciniata, der mannshohe Geschlitzblättrige Sonnenhut, kommt aus Nordamerika. Im Garten sind meist gefüllte Formen anzutreffen. Die gefüllte Sorte 'Goldball' ist nicht sehr standfest und muss angebunden werden. Aus diesem Grunde hatte ich ihn schon mal aus meinem Garten verbannt. Unter anderem Namen von einer Gartenfreundin ertauscht, hat er sich wieder Zugang verschafft. Er ist sehr häufig hier in Mecklenburg in den Gärten zu sehen. Er wird auch als "Schlanke Helene" bezeichnet. 'Goldball' ist die mannshohe, gefüllte Form, 'Goldquelle' ist wesentlich niedriger und standfester. Sie blühen im August


Der Geschlitzblättrige Sonnenhut in den Great Smoky Mountains, USA.


In Japan, hier im Kuju Hochland, ist er ein typischer Einwanderer aus den USA und auf den Weiden und in der Nähe der Rinderställe sehr häufig zu finden. Wahrscheinlich sind die Samen zusammen mit den aus Amerika eingeführten Konzentrat-Futtermitteln gekommen oder noch wahrscheinlicher aus importierten gepressten Heu.


Foto: Tobias Berger, Dresden (http://mein-garten-lebt.blogspot.de/)
Ein riesiges Vorkommen von Rudbeckia laciniata im Pulsnitztal, NSG Königsbrücker Heide, entdeckte Tobias Berger.


Dies ist die Wildform des Geschlitzblättrigen Sonnenhuts in unserem Garten.


Die Blüte der Sorte 'Goldball' ist sehr schön, aber die ganze Pflanze...

  
... sieht erbärmlich aus. Die Chance wieder in unseren Garten einzuziehen hat der hohe Sonnenhut 'Goldball' schon auf dem Beobachtungsbeet verspielt.


'Goldquelle' ist nur kniehoch und standfester als 'Goldball'.